Die Inventur 2017 hatte auch die Teambildung und den Zusammenhalt unter den Angestellten zum Zweck und war einmal mehr ein Erfolg. 

Die jährliche Inventur von Spontis SA wird jeweils im Dezember kurz vor den Weihnachtsfeiertagen durchgeführt. Für das Unternehmen ist sie auch eine Gelegenheit, die Zusammenhalt zu stärken und die Beschäftigten mit anderen beruflichen Tätigkeiten innerhalb von Spontis vertraut zu machen.

Als Christophe Pot die Leitung von Spontis übernahm, wurde die Inventur noch als obligatorischer, gesetzlich vorgeschriebener und langwieriger Vorgang betrachtet, der von den Logistikern durchgeführt wurde. Er äusserte den Wunsch, diese mühselige Arbeit in ein geselliges Ereignis umzuwandelen, an dem auch die Büroangestellten mit Begeisterung mitwirken. 2014 war bereits die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Inventur beteiligt, und mittlerweile nehmen alle Beschäftigten daran teil. «Das ist nun ein Ereignis, das von allen freudig erwartet wird, ein unverzichtbarer Anlass vor den Weihnachtsferien», stellt der Direktor erfreut fest.

Die Inventur verläuft wie ein Projekt. Im Vorfeld der eigentlichen Zählarbeit erledigt Livia Schopfer, Leiterin des Bereichs Logistik, die erforderlichen Vorbereitungsarbeiten. Jedes Jahr werden die Ursachen von Effizienzverlusten noch etwas mehr reduziert. Kleine Produkte wie Schrauben und Nägel werden beispielsweise einmal gezählt und anschliessend in verschlossene Packungen eingeräumt, die mit der darin enthaltenen Menge beschriftet werden. Dank dieser sehr einfachen Lösung Kann in den folgenden Jahren erheblich Zeit und Aufwand eingespart werden. Ausserdem trägt dieses Vorgehen zum Optimierungsprozess bei.

Die hohe Intensität des zwischenmenschlichen während einigen Tagen ist der Hauptzweck des Anlasses und auch der Grund dafür, dass Spontis beschlossen hat, die Jahresinventur in dieser Form beizubehalten. Die Geschäftsleitung achtet darauf, dass für diese Arbeiten passende Zweierteams gebildet werden, üblicherweise bestehend aus ein Lagermitarbeiter  und einem Büroangestellten. Die Zusammenstellung dieser Duos erfolgt jedoch nicht nach dem Zufallsprinzip. Entweder werden zwei Personen zu einem Team verbunden, die sich sehr gut verstehen, damit eine positive Atmosphäre entsteht. Oder die Verantwortlichen teilen zwei Mitarbeiter, die sich kaum kennen, in ein Team ein, um den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe zu verbessern. Um 9 Uhr treffen sich alle Beteiligten im Pausenraum und geniessen gemeinsam einen riesigen Butterzopf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die Inventur alle einheitlich die blaue Arbeitsbekleidung von Spontis tragen, stärken sich bei diesem gemeinsamen Frühstück und machen sich dann wieder an die Arbeit.

Die Inventur hat wie oben erläutert auch den Zweck, den Zusammenhalten unter den Büroangestellten und Lagermitarbeitern zu fördern. Man kann einiges lernen, wenn man das Material, dass man normalerweise im Arbeitsalltag von seinem Computer aus verwaltet, auch einmal in natura sieht und selber in die Hand nehmen kann. «Beim Umgang mit dem Material wiegen wir es und lagern es um. Damit gewinnt man auch mehr Verständnis für die verschiedenen Produkte», zeigt sich Christophe Pot überzeugt. Die Absicht, einen engen Bezug zu den Produkten zu gewährleisten, zeigt sich auch an den grossen Fenstern der neuen Räumlichkeiten von Spontis, durch die die Angestellten freien Blick auf das Lager haben. Die Lagerbestände sind somit sichtbar. Die Beschäftigten sehen auch, wann die Lastwagen eintreffen, und sie können nachvollziehen, wie das Material vertrieben wird. Die Lageristen können ihre Kenntnisse über die Produkte erweitern, mit denen sie täglich zu tun haben, indem sie dem Techniker in ihrem Zweierteam entsprechende Fragen stellen. Im letzten Dezember beantworteten Adeline Feriaux, technische Projektleiterin, und Roland Curty, Logistikmitarbeiter, Fragen des Teams zum Zustand und zur Funktion verschiedener Artikel.